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Die Sünden der Hersteller – Teil 1

November 28, 2009

Letztens hat es Annough erwischt, das bei ihr so gut wie kein Teleport mehr funktionierte. Da weder ich noch andere über dasselbe Phänomen zu dem Zeitpunkt zu klagen hatten, war sehr schnell klar, es muss irgendwas bei ihr sein.

Der Verursacher war dann auch ziemlich schnell gefunden. Ein neu erworbenes, sehr schönes Schmuckset, mit einem iphone-stylischen HUD, was auch preislich nicht am unteren Level anzutreffen ist. Ein Blick auf die Anzahl der Prims – ein tieferer Blick in die Prims und siehe da, jeder Prim hatte ein Script mit der verschiedene Funktionen wie Farb- und Texturwechsel realisiert werden. Also hatte Annough mal eben mehrere hundert Scripte und ebenso viele Listener (Kommunikationsweg zwischen HUD und Script des Prims) an sich.

Wer den technischen Vorgang eines Teleports kennt, weiss was da für eine Informationsflut von einer Sim zur anderen stattfindet. Jedes Script und jeder Prim, das man an sich trägt, wird einzeln von einer Sim zur anderen übergeben! Wenn die Ziel-Sim auch nur ein wenig ausgelastet ist, arbeitet sie diese Informationen einfach nicht mehr fristgerecht ab und das System meldet Timeout – der Teleport ist fehlgeschlagen. Dies betrifft übrigens alle Arten von Scripten, sei es Farb- und Texturwechsler, Resizing, Scanner.

Es gibt aber einen Ausweg aus dem Dilemma, wenn sich denn alle daran halten würden.

  1. Die Hersteller verkaufen derartige Sachen mit der Copy-Permission und
  2. Die Hersteller bauen in ihre HUDs Save/Delete Script Funktionen ein und
  3. Die Benutzer machen sich eine Kopie im Inventar und benutzen diese Kopie zum Einstellen und
  4. Nach dem Einstellen werden die Scripte mit der Save/Delete Funktion gelöscht.

Sollte danach nochmal was angepasst werden, hat man immer noch das Original oder noch besser die Kopie der Kopie mit Scripten drin.

Wenn sich das als Standardprozedur durchsetzen könnte, wäre allen damit nachhaltig geholfen.

Wir haben uns übrigens mit der Herstellerin in Verbindung gesetzt und darauf hingewiesen. Die Reaktion war “das wusste ich nicht”. Der Bitte den Schmuck ohne Scripte zur Verfügung zu stellen (Scripte alle auf inaktiv gesetzt) wollte sie zwar nachkommen, passiert ist das allerdings erst auf nochmalige Nachfragen über eine Woche später.

Liebe Hersteller, wenn sowas mal namentlich die Runde macht, dann werden die Kunden schon dafür Sorgen, das ihr alle Zeit der Welt bekommt um eure Hausaufgaben zu machen und diese auch zu realisieren.

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