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Fototip des Monats (Oktober)

1. Die richtigen Grafikeinstellungen für ein gutes Avatar-Foto

In dieser IFace Ausgabe starte ich eine kleine Serie mit Tips rund um das Thema Fotografie in SL. Seit etwa einem Jahr bin ich professionell im Bereich der Modefotografie in SL unterwegs. In der Zeit konnte ich vieles ausprobieren und doch immer noch etwas dazu lernen. Damit bin ich noch lange nicht am Ende. Aber ich hoffe dass ich auch jetzt schon aus meinen Erfahrungen viele nützliche Tips für Euch zusammenstellen kann.

In dieser ersten Ausgabe soll es um die wichtigste Grundlage für ein gutes Foto gehen. Egal ob Porträt, Party-Schnappschuss oder Landschaftsbild: die Qualität des Bildes ist in erster Linie von den richtigen Grafikeinstellungen abhängig.

Berabeiten/Einstellungen/Grafik:  Hier sind die grundlegenden Einstellungen für den Detailgrad der Darstellungen von Avataren und Objekten zu finden. Der untere Teil des Fensters wird erst sichtbar wenn man auf Benutzerdefinierte Einstellung klickt. Wichtig ist hier Objekte und Bäume auf hohe Qualität zu sehen.

Berabeiten/Einstellungen/Grafik/Hardware Optionen: Anisotoprische Filterung sorgt dafür dass auch weit entfernte Texturen scharf dargestellt werden. Dies macht sich schon bemerkbar, wenn man ein Ganzkörperfoto von einem Avatar macht. Ohne Anisotropische Filterung ist der Skin im Gesichtsbereich nicht mehr hundertprozentig scharf. Antialising glättet die Kanten eines Objektes indem umliegende Pixel leicht angepasst gefärbt werden. Damit wird der Treppenstufen-Effekt bei schrägen Linien veringert.

Advanced/Debug Settings – RenderAvatarLODFactor und RenderVolumeLODFactor: Diese Werte machen sich nur für Avatare und Objekte in der Ferne bemerkbar. Je weiter ein Avatar oder ein Objekt entfernt ist, desto weniger Details werden im allgemeinen dargestellt um die Darstellungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Mit diesen Variablen lässt sich der Grad der Details hochsetzen. Dies lohnt sich also für Landschaftsaufnahmen in SL oder Partyfotos, bei denen man auch weiter entfernte Avatare noch relativ gut dargestellt haben möchte.

Generell gilt: je höher man die einzelnen Werte setzt desto besser wird die Qualität des Bildes. Der Preis den man dafür zahlt ist dass die Darstellung deutlich mehr Zeit benötigt. Das heißt der clientseitige Lag steigt und eigene Bewegungen werden deutlich langsamer. Für Porträt-, Modefotos oder Landschaftsbilder ist dies kein Problem – solang man nicht vergisst danach wieder auf seinen üblichen Standard zurückzuschalten. Für Partyfotos ist das deutlich schwieriger, schließlich will man gerade die Bewegung festhalten, oder bei Neuankommenden die Texturen schnell gerezzed sehen. Hier heißt es mit den Einstellungen experimentieren bis der optimale Kompromiss aus Grafikqualität und Darstellungsgeschwindigkeit gefunden ist.

Für die Bildauflösung des Fotos empfiehlt es sich etwa die doppelte bis zweieinhalbfache Grösse von dem zu nehmen, was man am Schluss als Bildgröße haben möchte. Dies gibt viel Spielraum für Auschnittwahl oder Nachbearbeitung. Die meisten meiner Bilder sind für das Web, ich nutze daher eine Auflösung von 800 (Höhe) auf 600 (Breite). Mit dem Imprudence Viewer nehme ich daher die Bilder in Bildschirmauflösung auf, erzwinge durch den Schalter “Hi-Res Auflösung” aber die doppelte Größe (3840×2102).

In der nächsten Ausgabe: die besten Lichteinstellungen für Porträts, Mode- und Partybilder.

Annough Lykin
https://annlykin.wordpress.com

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